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JOHANNES PAUL II.

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 29. Juli 1998

   

Liebe Schwestern und Brüder!

Der Heilige Geist führt die Gläubigen zu einer Gemeinschaft zusammen. Mit der pfingstlichen Ausgießung des Heiligen Geistes werden die Fundamente der neuen Stadt Jerusalem gelegt, die auf die Liebe gebaut ist. Diese Liebe schafft die brüderliche Zusammengehörigkeit. Im neu-testamentlichen Bericht der Apostelgeschichte wird dies eindrucksvoll geschildert.

Es gibt zwei Wege, die der Geist Gottes dabei wählen kann: die direkte und unmittelbare Weise oder der Weg der Vermittlung durch die sichtbare Kirche. Beide Möglichkeiten kommen vom Heiligen Geist und können sich nicht widersprechen. Ziel ist es, die Einheit im Glauben zu bewahren. Dazu gehört, daß wir innerhalb der katholischen Kirche in der brüderlichen Liebe wachsen, damit dadurch die Einheit unter allen Christen gefördert werde. Die Einheit als Geschenk des Heiligen Geistes drückt sich in der einen Liebe aus.

* * *

Mit diesen Gedanken grüße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher. Euch allen und Euren Angehörigen zuhause sowie den über Radio Vatikan und das Fernsehen mit uns verbundenen Gläubigen wünsche ich einen schönen Sommer und erteile von Herzen den Apostolischen Segen.

  



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